Panasonic Telefonanlage (allgemeine Fragen)

Dieses Thema im Forum "Software und Schnittstellen" wurde erstellt von commu.fone, 20. Februar 2019.

  1. commu.fone

    commu.fone Beginner

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    Hallo,

    kurz zur Erläuterung: wir arbeiten in einer größeren Einrichtung die Panasonic KX-NT343 Telefone nutzen, die an eine Panasonic KX-NCP1000 Kontrolleinheit angeschlossen ist. Als Software nutzen wir PBX Unified.

    Wir haben eigentlich einen Dienstleister der sich um unsere Telefonanlage kümmert, da wir jedoch in den letzten Wochen und Monaten viele personelle und räumliche Änderungen (intern) hatten, wurden wir in die Grundbasis der Software eingelernt um kleinere Änderungen wie Umbennenungen etc. vornehmen zu können. Die letzte Zeit war unser Anbieter kaum erreichbar und auch bei Notfällen, dass Telefone kaputt gingen oder nicht mehr erreichbar waren kam meist erst nach Tagen eine Rückmeldung.

    Wir haben es jetzt mit unseren Vorkenntnissen relativ gut hinbekommen Telefone bzw. Netzwerkdosen umzupatchen, wenn z.B. ein bisheriges Telefon an einen neuen Platz angeschlossen werden musste.

    Wenn wir jedoch Fragen an den Dienstleister stellen, möchte er uns keinerlei Auskunft geben oder uns ein paar Basics erklären. So im groben und ganzen haben wir schon verstanden wie die Software und auch die Kontrolleinheit unten mit den Netzwerkdosen verbunden sind und was diese zu bedeuten habenda einige schon Ahnung von der Materie haben. Jedoch bleiben folgende Fragen:
    • Wir haben bei "Shelf" normale Kartensteckplätze und virtuelle Steckplätze. Wie funktioniert letzeres? Bisher war es so, dass ein bestimmter Port in der Kontrolleinheit mit einer Netzwerkdose verbunden wurde und die Software hat diese Verbindung angezeigt. Bei einem virtuellen Steckplatz im Shelf habe ich ja diese Verbindung nicht mehr oder? Wie funktioniert das dann?
    • Bei den Ports stehen manchmal normale Nummern, wie unten auch auf der Kontrolleinheit, aber manchmal gibt es auch "XDP1" oder "DXDP1", die alle drei den selben Slot haben, sprich es gibt 3-1, 3-XDP1 und 3-DXDP1. Wie funktioniert das dann mit dem Stecken der Kabel oder ist das auch wieder rein "virtuell"?
    Zur Erläuterung steht beim normalen 1: Twin-Port (System), bei XDP-1: Twin-Port (Analog) und bei DXDP-1: Digitaler Twin-Port. Jeder dieser Ports ist mit einer Nummer verbunden, wie mache ich das jetzt wenn eine dieser Nummern an einen neuen Arbeitsplatz zieht? Die DXDP haben als Betriebsart immer "DPT(S-DPT)", die normalen Nummern nur "DPT".

    In der Software haben wir auch schon vorgefertigte Nummern bzw. Nebenstellen, die ungenutzt sind aber z.B. an so eine "DXDP1"-Verbindung als Port gekoppelt sind und eben 6 Nummern die einen virtuellen Steckplatz haben.
    • Wie ist es denn möglich ein "neues" Telefon mit einer bestimmten Nummer, die eben bisher ungenutzt ist zu koppeln? Wir haben aktuellen so einen Fall für einen neuen Mitarbeiter ab März und unser Dienstleister meldet sich seit Tagen nicht, daher wäre es ja möglich, dass WIR versuchen das neue Telefon einzuklinken. Erkennt das System das Telefon automatisch, wenn wir es mit einer bestimmten Netzwerkdose verbinden oder muss ich das Telefon erst im System registrieren?

    Tut mir leid für die vielen Fragen und ich hoffe ihr könnt mir bei den kleineren Fragen helfen. Falls es hilft nochmal die Kontrolleinheit bzw. eine kurzform des Aufbaus (Kursiv = ungenutzt):

    Kontrolleinheit:
    Links: Slot 3 - DHLC4: 4 Ports + PFT
    Rechts: Slot 6 - DLC8: 8 Ports
    Rechts: Slot 5 - DLC16: 16 Ports

    Software:
    Kartenplatz 3: 1-4 + XDP1-XDP4 + DXDP1-DXDP4
    Kartenplatz 5: 1-16 + DXDP1-DXDP16
    Kartenplatz 6: 1-8 + DXDP1-DXDP8
    Virtuell 5: 1-32 (Betriebsart = IP-Nst)
     
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  3. telthies

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    Eure Ambitionen in Ehren, aber eine Panasonic KX-NCP ist kein Sportgerät. Pfeifen in den Reihen der Partner dieses Herstellers sind selten, aber auch unkompliziert zu wechseln. Euch da nicht an alles dranzulassen, hat aber auch seinen Sinn. Ihr wollt nicht wirklich wissen, was Zauberlehrlinge da teuer vermurksen können. Der Kombiport gibt Euch einen kleinen Vorgeschmack, wie komplex das Ding ausgetüftelt ist.

    Eine gewisse "Virtualität" liegt in der Natur von IP-Ports. Wenn sich Apparate von einem Umstöpseln beeindrucken lassen, wird es sich wohl eher um DT statt um NT handeln (optisch sind die Dinger identisch).
     
  4. commu.fone

    commu.fone Beginner

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    Vielen Dank für die Einschätzung. Selbst wenn wir es nicht selbst machen, würden wir dennoch gerne die Grundlagen verstehen, da wir mit der Software arbeiten sollen und da sind eben die o.g. Fragen aufgetaucht um was es sich bei bestimmten Begriffen handelt und wie diese zu verstehen sind. Wenn bei uns intern im Notfall selbst die kleinsten Fragen nicht geklärt oder erklärt werden können und wir auf einen Partner angewiesen sind, der sich tagelang nicht rührt, ist die Grundstimmung intern nicht sehr förderlich.

    Auf den Geräten steht eindeutig die o.g. Bezeichnung, also nehme ich an muss es sich um NT handeln, oder hätte man dann die Buchsen nicht umstöpseln können?
     
  5. telthies

    telthies Urgestein

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    Wer erwartet das ?

    Ein Kombiport meint hier einen Port für ein Systemendgerät und einen Normalfernsprecher, wobei letzterer am Systemendgerät bereitgestellt wird: sinnvoll z.B. für ein Analogfax, das neben einem Bürotelefon steht.

    Wie gesagt: einen Partner, der sich nicht rührt, kann man wechseln.
    Ich gebe jedoch nochmals zu bedenken, daß eine solche Anlage nicht für Eigenadministration durch fortgeschrittene Laien gedacht ist. Entsprechend haben die Eindringtiefen mit der nachgewiesenen Qualifikation zu tun. Wer mit so einer Kiste umfassend alleine spielen will, steht schulungsmäßig einem Fachhändler kaum noch nach.

    Systemtelefone knüpfen ihre Konfiguration üblicherweise an ihre Portadresse (TDM-Endgeräte, hier DT genannt) oder an ihre Netzwerkadresse oder MAC (IP-Endgeräte, hier NT genannt).
     

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